Borkum 2017/18

Die Nordseeinsel Borkum war jetzt das Ziel der Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs. Gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen und –lehrern erkundeten sie dort den Naturerlebnisraum Wattenmeer. Mit dem Bus ging es zunächst nach Emden und von dort mit der Fähre auf die Insel. Drei Klassen wohnten in der Jugendherberge, eine Klasse fuhr mit der Inselbahn weiter zum Gästehaus des TuS Borkum.

Für alle Teilnehmer gab es Fahrräder und somit die Möglichkeit, gemeinsam und in Kleingruppen auf eigene Faust Ausflüge zu unternehmen. Während einer Fahrradtour lernten die Jugendlichen die Insel kennen und staunten auf der Aussichtsdüne über den weiten Blick bis nach Juist. Auch für die täglichen Fahrten zum Strand wurden die Räder genutzt.

Das Wetter meinte es in dieser Woche gut, bei hochsommerlichen Temperaturen lockte der breite Sandstrand an den Nachmittagen zum Spielen, Erforschen und Sonnenbaden. Viele Mädchen und Jungen hatten vor der Klassenfahrt das Angebot des Sportunterrichts genutzt und das bronzene Schwimmabzeichen abgelegt. Somit stand einem sicheren Bad in der Nordsee nichts mehr im Wege. Für manch einen war es der erste Kontakt mit dem Meer, da kannte die Begeisterung keine Grenzen! Auch an den Abenden ging es mehrfach an den Strand, um die einzigartige Stimmung zu genießen und auf den Sonnenuntergang zu warten.

Unter Anleitung eines Wattführers erkundeten die Schülerinnen und Schüler barfuß bei Ebbe die weite Wattfläche. Mit dem Dreizack Würmer ausgraben, Muscheln beobachten, die sich in der Sonne drehen und eingraben, Krebse richtig anfassen, ohne gezwickt zu werden, schimmernde Austernschalen sammeln, in den Schlick laufen – es gab viel Neues zu entdecken. Dazu hatten die Klassen verschiedene weitere Programmpunkte geplant: Klettern im Park oder in der Halle, den neuen Leuchtturms besteigen, von dem man ganz weit sehen und die Seehunde auf der Sandbank beobachten konnte, am Lagerfeuer sitzen und Stockbrot backen, schnelle Runden auf der Kartbahn drehen oder das Feuerschiff besichtigen. Mit einem ganzen Rucksack voller Erlebnisse kehrten die Siebtklässler nach fünf Tagen nach Soest zurück.